Hintergrund
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    Der Aschermittwoch markiert nicht nur das Ende der Karnevalszeit und den Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit bis Ostern, sondern wird vielfach auch für politische Aschermittwochs-Veranstaltungen genutzt. Landauf und Landab nehmen Parteien und Politiker die Bühne zum Anlass,  Politik mit einer Prise Humor zu betrachten und nicht zuletzt die politischen Mitbewerber mit markigen Worten aufs Korn zu nehmen.

    Dass ein „Politischer Aschermittwoch“ auch im Norden funktionieren kann und keine rein süddeutsche Tradition ist, bewiesen dabei die CDU-Stadtverbände Bad Fallingbostel und Walsrode, die gemeinsam mit der Jungen Union Heidekreis, bereits zum dritten Mal eine solche Veranstaltung durchführten. Im Hof der Heidmark in Bad Fallingbostel konnte der JU Kreisvorsitzende, Timo Albeshausen, den neuen Generalsekretär der CDU Niedersachsens, Kai Seefried, MdL, als Festredner begrüßen.

    Albeshausen machte klar, dass die Idee der Veranstaltung nicht die sei, die anderen politischen Parteien mit platten Sprüchen zu attackieren, sondern eher das feinere Florett zu fechten und vor allem Raum zum Gedankenaustausch sowie für ernsthafte Anregungen zu bieten.



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Archiv
14.04.2016
Betriebsgelände mit beeindruckenden Ausmaßen
CDU-Mitglieder und weitere Interessierte besuchten Home24
 Wie sieht es in den, von der A27 aus weithin sichtbaren, riesig erscheinenden Lagerhallen der Firma Home24 aus? Welche Produktpalette wird dort gelagert und ausgeliefert? Wie gestalten sich die täglichen Betriebsabläufe...? Diesen und vielen weiteren Fragen ging der Walsroder CDU-Stadtverbandes bei seinem kürzlich stattgefundenen Besuch auf dem Firmengelände von Home24 auf den Grund, zu dem nicht nur Mitglieder, sondern auch weitere interessierte Bürger eingeladen waren.
Gemeinsam mit weiteren interessierten Bürgern besuchte der CDU-Stadtverband Walsrode kürzlich den hiesigen Standort „Home24“ im A27park
Walsrode -

Home24-Standortleiter, Marco Ahlswede, begrüßte die rund zwanzigköpfige Gruppe um die Stadtverbandsvorsitzende, Uta Paschke-Albeshausen, im Hochregallager und konnte mit eindrucksvollen Zahlen aufwarten: 80 Mitarbeiter sind in zwei Schichten von Montag bis Freitag von 6 bis 23 Uhr beschäftigt und auf einer Fläche von 60.000 Quadratmetern unterwegs – auf insgesamt sechs Hallenabschnitten zu je 10.000 Quadratmetern. 75 Ladetore gibt es an den Hallen.

 

Bei diesen Zahlen gingen nicht nur die Gedanken der anwesenden CDU-Ratsmitglieder auch noch einmal zurück in die Planungs- und Bauphase und in so manch eine Bauausschuss- oder Ratssitzung, in der über Details dieses ehrgeizigen Projektes debattiert und entschieden wurde. Marco Ahlswede erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass die Auslieferung des ersten Paketes noch kein ganzes Jahr zurück liegt und am 6. Juli 2015 erfolgte und er lobte an dieser Stelle auch noch einmal „die unkomplizierte Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung und Rat, die an anderen Standorten durchaus nicht üblich und deutschlandweit als fast einmalig zu bezeichnen ist.“ Mit einem Augenzwinkern wies er auch darauf hin, dass der Walsroder Standort stolz sei, über eine zwar kleine, aber  eigene „Home24-Straße“ zu verfügen. Das habe einen wichtigen Symbolwert.

 

Beim Gang durch die in Größe und Ausmaß mehr als imposant wirkenden Hallen erläuterte Ahlswede den Besuchern, dass in Deutschland, aber auch Asien produzierte Möbel und Matratzen Europaweit vertrieben werden und innerhalb der EU die Schweiz der größte Abnehmer ist, viele Produkte aber durchaus auch nach Übersee geliefert werden.

Als wichtigen Garanten für den aktuellen wie den zukünftigen Unternehmens- und den Standorterfolg bezeichnete er das engmaschige System der Qualitätssicherung, in dem allein bei Home24 im A27park 17 Mitarbeiter beschäftigt sind.

Wichtig sei auch ein gesundes Wachstums- und Umsatzdenken, in dem Strukturen und Prozesse mitwachsen können. Diesem Denken habe sich das Gesamtunternehmen nach den Worten Ahlswedes aktuell verschrieben.

Auf viele interessierte Fragen im Laufe des fast zweistündigen Rundganges gab er geduldig und kompetent Auskunft und ließ ebenfalls nicht unerwähnt, dass es Ziel sei, in den nächsten Jahren am Standort Walsrode auch selbst auszubilden und den eigenen beruflichen Nachwuchs qualifiziert heranzuziehen.

Auch einen „Tag der offenen Tür“ zur Information und zum Kennenlernen „… und als Dank für die Belastungen, die die Benzer und Holliger Bürger während der Bauphase auf sich nehmen mussten“ könne er sich für alle Walsroder in absehbarer Zeit nicht nur gut vorstellen, so Ahlswede, er freue sich auch darauf.

aktualisiert von Bollack, 30.08.2016, 18:19 Uhr
Gudrun Pieper, MdL