Hintergrund
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    Der Aschermittwoch markiert nicht nur das Ende der Karnevalszeit und den Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit bis Ostern, sondern wird vielfach auch für politische Aschermittwochs-Veranstaltungen genutzt. Landauf und Landab nehmen Parteien und Politiker die Bühne zum Anlass,  Politik mit einer Prise Humor zu betrachten und nicht zuletzt die politischen Mitbewerber mit markigen Worten aufs Korn zu nehmen.

    Dass ein „Politischer Aschermittwoch“ auch im Norden funktionieren kann und keine rein süddeutsche Tradition ist, bewiesen dabei die CDU-Stadtverbände Bad Fallingbostel und Walsrode, die gemeinsam mit der Jungen Union Heidekreis, bereits zum dritten Mal eine solche Veranstaltung durchführten. Im Hof der Heidmark in Bad Fallingbostel konnte der JU Kreisvorsitzende, Timo Albeshausen, den neuen Generalsekretär der CDU Niedersachsens, Kai Seefried, MdL, als Festredner begrüßen.

    Albeshausen machte klar, dass die Idee der Veranstaltung nicht die sei, die anderen politischen Parteien mit platten Sprüchen zu attackieren, sondern eher das feinere Florett zu fechten und vor allem Raum zum Gedankenaustausch sowie für ernsthafte Anregungen zu bieten.



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Archiv
18.02.2015
Langjährige verdienstvolle Mitglieder geehrt
Helma Spöring bei Grünkohlessen der Walsroder CDU zu Gast

Walsrode. Das Angenehme mit dem Wichtigen verbinden: Dieser Gedanke stand hinter der Einladung des CDU-Stadtverbandes an seine Mitglieder zu einem gemeinsamen Grünkohlessen in der „Eckernworth“. Neben dem jahreszeitlich passenden, deftigen Gericht stand die Ehrung von langjährigen, verdienstvollen Mitgliedern auf dem Programm.

Mit Urkunde, Ehrennadel und einem kleinen Präsent dankte die CDU-Stadtverbandsvorsitzende, Uta Paschke-Albeshausen, Horst Müller und Reiner Störk (v.l.) für ihre 40-jährige Mitgliedschaft in der Partei
Eckernworth -

Die Stadtverbandsvorsitzende, Uta Paschke-Albeshausen, dankte den anwesenden Horst Müller und Reiner Störk (drei weitere werden später geehrt) für ihre 40-jährige Mitgliedschaft bei den Christdemokraten sowie für ihr ehrenamtliches und kommunalpolitisches Engagement - Reiner Störk war u.a. bis zur letzten Kommunalwahl viele Jahre als Ratsmitglied tätig.

Dass der ehrenamtliche Einsatz im Sinne des Gemeinwohls damals wie heute oftmals auch ein zähes Ringen ist, zeigte die anschließende angeregte Diskussion. Dort ging es um Themen und Möglichkeiten, sowohl die eigenen Mitglieder als auch alle Bürger stärker anzusprechen und in die Arbeit vor Ort einzubeziehen, vor allem auch jüngere Nachwuchskräfte zu werben.

Helma Spöring, die als Walsroder Bürgermeisterin ebenfalls zu diesen Abend eingeladen war und über die ersten 100 Tage in ihrem neuen Amt berichtete, machte deutlich, dass es ihr ein wichtiges Anliegen sei, die jungen Menschen in der Stadt für ihre Stadt zu begeistern und in die Entwicklung und Realisierung konkreter Projekte mit einzubeziehen. Als Beispiel nannte sie das Jugendparlament und deren Bemühungen um die Schaffung einer Skateranlage. Darüber hinaus gehe es ihr um das Überwinden einer unnützen „Nord-Süd-Diskussion“ im Kreis: „Wir müssen vielmehr sehen, dass wir die Potenziale, die sowohl Soltau als auch Walsrode als Mittelzentren haben, gezielt einbringen und weiter entwickeln.“ Und konkret für Walsrode griff sie ihren, bereits am Wahlkampf geäußerten Gedanken der Leitbildentwicklung für die Stadt auf und wünschte sich eine starke, ideenreiche Beteiligung der Walsroder Bürger.

aktualisiert von Fabian Helmke, 30.08.2016, 18:18 Uhr
Gudrun Pieper, MdL